Vater! – 4. Kapitel – Die Reise nach Oxford

Eines Abends sah Cassus in der Ferne die Lichter eines Dorfes. Es war das kleine Bauerndorf Craon.

Als Cassus im Dorf ankam, sah er auf der Straße eine alte Frau. Er fragte sie, wie er nach Taunton kommen kann. Aber die Frau konnte ihm keine Auskunft geben. Cassus ritt weiter bis er die Front der Engländer sah durch die er noch in dieser Nacht musste.

Als Cassus von den Soldaten noch ca. 10 Meter entfernt war, riefen sie ihn herbei, denn er hatte zufällig eine englische Rüstung an. Sie fragten ihn, warum er aus dem Frankenreich käme. Cassus antwortete: „Ich habe mit mehreren Soldaten einen Konvoi beschützt, aber der Konvoi wurde angegriffen und alle Soldaten wurden getötet, nur ich konnte fliehen und bin hier hier geritten.“ Die Soldaten gingen los, um dem General davon zu berichten. Als sie weit genug entfernt waren, ritt Cassus los, denn er hatte den englischen Soldaten nur eine Lüge aufgebunden.

Knapp 3 Meilen waren es noch bis zum Dorf Taunton. Doch Cassus nahm einen Umweg, denn er ahnte schon, dass sich die Nachricht wie ein Lauffeuer im Land verbreiten würde. Nach knapp einer Viertelstunde war er an Taunton vorbei und befand sich nun auf dem Weg nach Wells, wo er mit seinem Pferd neben dem Dorf eine Pause machen wollte. Es waren knapp 3 Stunden vergangen, als Cassus mit seinem Pferd in sicherem Abstand von Wells am Waldrand rastete.

Nach einer Stärkung von ihm und seinem Pferd ging es durch den Wald nach Oxford, wo seine Schiffsreise nach Gosport zu seinem Vater beginnen sollte.

Nach 5 Stunden beschwerlicher Reise durch den Wald befand sich Cassus kurz vor den Mauern Oxfords.

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