Vater! – Nachwort und Erläuterungen

Damals hatten wir selbstverständlich noch andere Vorstellungen und Ideen. Nun folgen einige gute Beispiele dafür:

Zeit – Reise von Grenoble nach Craon dauert einige Tage, dann bis Oxford nur einige Stunden.

Finanzielles – Cassus kommt aus ärmlichen Verhältnissen (Fischer), kann sich in Grenoble jedoch „1 Pferd, 1 Rüstung mit Topfhelm, 1 Schwert, 1 Streitaxt, 1 Schild“ kaufen. Einkäufe sind leicht übertrieben: (Zitat)

  • 5 Getrocknete Speckschwarten

  • 10 Wasserschläuche

  • 2 Brotlaibe

  • 1 Sack mit Graupen

  • 1 Säckchen Gewürze

  • 5 Äpfel

Realismus (!)

  • „…Plötzlich guckte die Frau sich um und rannte weg, hinter Cassus ertönte eine Stimme…“

    Da stimmt etwas mit der Richtung nicht so ganz…

  • Warum kauft er „zufällig“ eine englische Rüstung?

  • Wie reagieren die Wachen als Cassus seinem Vater ausführlich von seiner Reise berichtet?

  • Wie kann sich Melwas unter Cassus’ Bett verstecken?

  • Und die Säge?

  • Man stelle sich vor: 2 Wochen mit dem Ruderboot an der Küste entlang und rüber nach Frankreich.

Noch etwas zum Namen der Mutter: Heute heißt sie Sophie, damals haben wir uns (aus welchem Grund auch immer) auf Morgauser geeinigt.

Es fällt auf, dass am Anfang des Buchen einige Szenen sehr detailiert beschrieben sind, während zum Schluss die Flucht und Heimreise sehr kurz kommen. Das lag wohl vor allem an der schwindenden Motivation auf Grund der Hitze…

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