21/04/09 – Tag 5

Well, as you can see, I am trying to write in english now. See german text below.
Nothing special today (in the beginning), breakfast with Simon and Babs. Babs is leaving to work in the library, me and Simon are walking to Baddens to take some photos. It is raining and the sun is shining brightly…
After Baddens a few steps more to the Victoria Centre to get an overview of Belfast. On top of the Centre there is a big dome made of glass and steel so you have a fine panorama there. Simon has to go back to the hostel and then to the airport, while I am walking in direction of the Botanic Garden. I saw some nice tropical plants there and a closed Ulster Museum. After buying my ticket to Ballymena I return to the hostel to write and wait for the bus.
In the moment I can’t believe that that what I am gonna write now is real… So I am just sitting in the hostel a bit surfing in the internet. Meeting Babs (again), saying goodbye and have-a-good-live (again) and finally departing to the bus station. 19:50 the bus leaves and 20:50 arrives in Ballymena. About ten minutes later Michael arrives and we start to his farm near Newtown-Crommelin.
He is a very kind guy and asked me about my family, what are my parents doing and so on… On his farm he has some sheep and cows. Unfortunately is the lamb time already over, so he will have not a lot of work for me. But I would be very lucky if I can work just a few days. Money should not be the problem, although I didn’t speak with him about that. I have some reserves because the last 4 days I just spent about 100 Sterling for Accomodation, Sightseeing and of course Pub.
Well, while eating some mashed Potatoes and Fish Fingers I tell Michael what i’ve planned to do, about my studies in Germany and so on. He tells me a lot of a guy who worked here before a few months. This young feller lives near Hildesheim (yes, really) and he was phoning (always yelling and shouting) in the evenings for hours and hours till 2am. Of course, on the next day, he is sleeping until 12am. By the way, he was always drinkin’ a lot of beer and gin.
Just before I write this, we go through the kettles and feed two little sheep without mother. It is a bit weird to see that. Michael grabbed one of them, hold it between his knees and just put a thin tube in its mouth (about 30cm!). Then he pumped about half a litre of milk into this little sheep and let it go. Well, now going to the other sheep and to the cows, just for control and to look if there is a birth is coming tonight. Doesn’t seem so. Tomorrow we meet at 10 o’clock in the morning… good night.

Heute habe ich also englisch geschrieben, vermutlich mit einigen grammatikalistischten Lücken 🙂
Der Tag fing eigentlich recht unspektakulär an. Es gab Frühstück mit Simón und Babs. Sie verlässt uns dann um in der Bibliothek zu lernen. Simon und ich gehen nochmal zu Baddens Pub um ein paar Fotos zu machen. Es regnet und dazu strahlender Sonnenschein…
Danach begeben wir uns zum Victoria Centre um ein bewölktes Panorama zu geniessen. Man muss nur einige Stufen nach oben gehen und unter einer Glaskuppel hat man einen guten Ausblick über Belfast. Danach macht sich Simon auf den Weg zum Hostel und eine Sachen zu holen und zum Flughafen zu gehen. Ich derweil schlendere zum Botanic Garden um noch durch ein feucht-warmes Tropenhaus zu kriechen und einige exotische Blüten zu entdecken. Nachdem ich dann das Ticket nach Bellamena gekauft habe geht’s zurück ins Hostel.
Was ich nun schreibe, kann ich selbst fast nicht ganz glauben… eben noch (mal wieder) Babs getroffen, (mal wieder) verabschiedet und dann ab zur Bushaltestelle. Der Bus fährt 19:50 ab und kommt 20:50 Bellamena an. Etwa 10 Minuten später taucht Michael auf und wir fahren zu seiner Farm in der Nähe von Newtown-Crommelin.
Er ist ein sehr netter Kerl und stellt erstmal eine Menge Fragen (man beachte: weder nach Erfahrung noch Bildung) zu meiner Familie, ob ich Geschwister habe usw. Auf seiner Farm hat er Schafe und Kühe. Die Lammzeit ist allerdings schon vorbei und so gibt’s erstmal nicht so viel zu tun.
Allerdings bin ich schon sehr froh,wenn ich einfach ein paar Tage dort bleiben kann um ihm zu helfen. Geld sollte nicht das Problem sein, obwohl ich mit Michael noch nicht darüber gesprochen habe. Noch habe ich eine kleine Reserve dabei, die letzten 4 Tage habe ich für Unterkunft, Essen, Sightseeing und Pub gerade knapp 100 Pfund Sterling ausgegeben.
Als wir auf der Farm ankommen, gibts erstmal ein paar Kartoffeln mit Fischstäbchen und ich erzähle, was ich eigentlich so vorhabe hier in Irland und was ich studiere. Michael erzählt mir von einem Kerl, der bei ihm noch vor einigen Monate gearbeitet hat und direkt bei Hildesheim wohnt (wer mag das wohl sein?). Der soll abends immer stundenlang telefoniert haben und dabei sehr laut gewesen sein. Dies dann bis 2 Uhr nachts und erst mittags um 12 Aufstehen… Außerdem trank er pausenlos Bier und Gin ohne dabei auch nur ansatzweise betrunken zu sein.
Gerade, bevor ich diesen Text hier schreibe, geht’s nochmal zu den Lämmern, zwei haben keine Mutter und müssen gefütter werden. Das ist allerdings nicht so niedlich, wie man sich das so vorstellt (Flasche geben usw). Michael schnappt sich das Lamm, steckt ihm einen ca. 30cm langen Schlauch ins Maul und spritzt dann etwa ½ Liter Milch hinein. Dann geht’s noch zu den anderen Schafen und Kühen, nur zur Kontrolle.
Morgen treffen wir uns also so gegen 10 Uhr. Gute Nacht.

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